Ausstellung BROT vom 16. bis 30. Juni 2019

BROT ist Kulturgut und in großen Teilen der Erde unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Spätestens in der Altsteinzeit wurde Getreide zu Mehl vermahlen und anschließend wahrscheinlich gekocht oder gebacken, um die Körner genießbar zu machen. Die ältesten Brotreste, die man je gefunden hat, sind über 14.400 Jahre alt.

Aber Brot ist mehr als Kruste und Krume, mehr als Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Hitze.

BROT ist ein Gefühl, eine Erinnerung, ist Kindheit, Familie und Gemeinschaft. BROT ist ein Symbol und für viele heilig. BROT ist auch Metapher und Sujet in der Kunst. Künstlerinnen und Künstler haben sich immer wieder mit BROT beschäftigt – von Man Ray bis Salvador Dalí, von Käthe Kollwitz bis Maria Lai 2017 auf der Biennale in Venedig.

Über BROT wird gesprochen – über 500 Sprichwörter handeln von BROT.

Die Fotograf*innen des Fotoateliers am Schönen Berg nähern sich dem Sujet von verschiedensten Richtungen aus. BROT wird dabei betrachtet, beobachtet, beschrieben und bearbeitet. Entstanden sind so fotografische Skulpturen, assoziative Bild- und Text-Kompositionen, Verschränkungen von BROT mit Literatur und Poesie, Inszenierungen und Installationen, Straßenfotografie, Stillleben und Alltagsbeobachtungen. Mal sucht die Kamera die Nähe zum Subjekt, mal ist sie Beobachterin aus der Distanz.

Es gibt unendlich viele Geschichten über BROT – wir erzählen elf davon.

BROT – Gruppenausstellung mit Arbeiten von Edith Balk, Wolfgang Eschenhorn, Anneliese Fechner, Erhard Flach, Sibylle Hoffmann, Gabriele Kuhlewind, Frauke Langguth, Winfried Mateyka, Cornelia Ogiolda, Thilo Seibt und Thomas Tillmann.

Vernissage: Samstag, 15. Juni 2019 , 19 Uhr
Ausstellung vom 16.­ ‑ 30. Juni, Samstag und Sonntag 14 ‑ 18 Uhr

Fotoatelier am Schönen Berg
Mansteinstr. 16
D- 10783 Berlin
(U+S-Bahnhof Yorckstraße)

www.fasb-berlin.de